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Verfolgung



Stolpersteine




Vom Künstler Gunter Demnig verlegte Stolpersteine erinnern an die Verfolgung schwuler Männer während der nationalsozialistischen Terrorherrschaft. Die Lebensgeschichten wurden von Jürgen Wenke recherchiert. Aktuelle Informationen über das Stolpersteinprojekt von Jürgen Wenke finden Sie hier.


Wir erinnern an ...


in Bochum

in Dortmund

in Duisburg

in Düsseldorf


in Essen

  • Alfred Quaas neben dem Eingang zum Handelshofhotel am Hauptbahnhof

in Gelsenkirchen

  • Arthur Herrmann in der Cranger Straße 267

  • Ernst Papies in der Cranger Straße 398 in Buer
    Hier finden Sie eine Langfassung der Lebensgeschichte von Ernst Papies.

  • Josef Wesener in der Josefstraße in Höhe der Hausnummer 30/Einmündung Knappenstraße

in Hamburg

in Hattingen

in Krefeld

in Remscheid

in Siegen (Kreis), Stadt Kreuztal

in Solingen

in Trier

in Velbert

in Witten

in Wuppertal

Homosexuellen-Verfolgung im Nationalsozialismus und in der jungen Bundesrepublik


Vom 5. Mai bis zum 2. Juni 2017 haben wir die Ausstellung "Liberales Hamburg? - Homosexuellenverfolgung durch Polizei und Justiz nach 1945 ergänzt mit Beispielen aus dem Ruhrgebiet". gezeigt.
Hier finden Sie den Flyer zur Ausstellung im pdf-Format. 50.000 Männer wurden wegen homosexueller Handlungen in Deutschland nach 1945 mit Geldstrafen und Haft bestraft. Noch 1957 bestätigte das Bundesverfassungsgericht den §175 StGB in der nationalsozialistischen Fassung. Erst 1994 wurde der Paragraph endgültig aufgehoben. Nun endlich bringt die Bundesregierung ein Gesetz auf den Weg, das die Unrechtsurteile von damals aufhebt und die Opfer rehabilitiert und entschädigt.
Wir danken Jürgen Wenke für die Erstellung der zusätzlichen Tafeln, die die Lebensgeschichten verfolgter schwuler Männer aus dem Ruhrgebiet nachzeichnen. Wir bedanken uns bei den Referenten_innen für Ihr Engagement im Rahmen des Begleitprogramms. Die Ausstellung war Teil des Projektes "Farbe bekennen - Demokratie leben" und wurde gefördert aus dem Bundesprogramm "Partnerschaft für Demokratie". Das Begleitprogramm wurde ermöglicht durch die Volkshochschule der Stadt Bochum, das Projekt Schule der Vielfalt - Schule ohne Homophobie und die Paritätische Akademie NRW. Wir danken allen Förder_innen.
Vom 25. August bis 15. Oktober 2009 zeigte die Rosa Strippe e.V. in Kooperation mit der VHS der Stadt Bochum die Ausstellung Homosexuellen-Verfolgung in Hamburg - ergänzt mit Beispielen aus dem Ruhrgebiet. Parallel dazu haben wir die von der Rosa Strippe e.V. und dem ausZeiten Frauenarchiv konzipierte Ausstellung "Und trotzdem … Lesben im Nationalsozialismus" präsentiert. Die Ausstellung über Lesben im Nationalsozialismus gründet sich auf die Ergebnisse der feministischen Forschung der letzten drei Jahrzehnte. Sie bezieht sich in wesentlichen Teilen auf die Forschungsergebnisse von Claudia Schoppmann und Ilse Kokula. Die Ausstellung will der immer noch dürftigen Quellenlage über Lesben im Nationalsozialismus entgegenwirken. Diese Ausstellung ist z. Zt. nicht ausleihbar. Beide Ausstellungen wurden begleitet durch die Kulturreihe "Verdammt starke Liebe".
Im Zusammenhang mit der Ausstellung hat das Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte das Buch "Leben im Abseits - Agnes und Wilhelm Hünnebeck aus Bochum" herausgegeben. Autoren/-innen sind Hubert Schneider, Susanne Schmidt und Jürgen Wenke.

Weiterführende Informationen

Hier finden Sie weitere Hinweise zu Veranstaltungen, die sich mit dem Thema der Geschichte von Lesben und Schwulen beschäftigen. Die hier aufgeführten Links führen zu Angeboten außerhalb der Verantwortung der Rosa Strippe e.V.