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Ausgabe Mai vom 14.05.2018

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Dürfen wir mit Euch und Ihnen in Kontakt bleiben?

Kurz vor dem Inkrafttreten der Europäischen Datenschutz-Gtundverordnung am 25. 05.2018 schicken wir diesen Frühlingsnewsletter mit Informationen rund um die Arbeit unseres Vereins und mit vielfältigen Angeboten.

Um auch in Zukunft Newsletter verschicken zu können, brauchen wir Eure und Ihre Mithilfe, denn: Ab dem 25.05. können wir nicht mehr einfach so und ohne Zustimmung informieren und für unsere Angebote werben.

Wir brauchen (noch einmal) eine ausdrückliche Zustimmung. Ein Klick führt zu unserer neuen Anmeldeseite für den Newsletter, und wir freuen uns, wenn Du auch in Zukunft dabei bist, wenn Sie in Zukunft wieder dabei sind:

http://rosastrippe.net/newsletter/

Viel Freude beim Lesen wünscht
Markus Chmielorz für das Team der Rosa Strippe

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„Seit dieser Nacht war ich wie verzaubert" - Lesung mit Corinne Rufli für Lesben und Freundinnen

Am kommenden Mittwoch, dem 16.05.2018 um 19.00 Uhr liest die Historikerin Corinne Rufli (38) aus ihrem Buch und erzählt von ihren Gesprächen mit den Frauen und der Wichtigkeit, deren Geschichten sichtbar zu machen.

„Seit dieser Nacht war ich wie verzaubert“, heißt das erfolgreiche Buch der Schweizer Autorin Corinne Rufli. Erzählt werden Lebensgeschichten von elf frauenliebenden Frauen über siebzig aus der Schweiz. Es sind berührende und mutige Erzählungen von Frauen, die sich an einem Punkt in ihrem Leben gegen das bürgerliche Ideal entschieden haben. Ein lustvoller Abend mit Lesung und Gespräch.

Corinne Rufli leitet ein Kulturmagazin und forscht zur Lesbengeschichte der Schweiz.

Geschichten von lesbischen Frauen über siebzig – Lesung und Gespräch ist eine Veranstaltung der LAG Lesben in NRW e.V. mit der Rosa Strippe e.V. und unserem Angebot ALTERnativ-Los! für ältere Lesben.

Foto: Sandra Ardizzone, Corinne Rufli

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Internationaler Tag gegen Homo-, Bi- und Trans*phobie - Bochumer Bürgermeisterin Schäfer hisst Regenbogenflagge

Ab Donnerstag, dem 17.05.2018 um 12.00 Uhr wird am Bochumer Rathaus wieder die Regenbogenflagge wehen - in diesem Jahr zum achten Mal als Zeichen der Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt.

Zum ersten Mal wird in diesem Jahr die Bochumer Bürgermeisterin Gabriela Schäfer die Regenbogenflagge hissen. Wir sind sehr froh darüber, dass in diesem Jahr zum ersten Mal die Stadtspitze beteiligt ist und damit signalisiert, wie wichtig die Antidiskriminierungsarbeit für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*Menschen ist.

Die gesellschaftliche Ächtung von Menschen, die anders als die Mehrheit nicht heterosexuell lebten und liebten, fand ihren Ausdruck auch darin, dass Lesben und Schwule als psychisch krank angesehen wurden. Erst am 17.05.1990 beschloss die Weltgesundheitsorganisation, Homosexualität als Diagnose aus dem internationalen Verzeichnis psychischer Krankheiten zu streichen.

Seit 2005 wird an diesem Datum der "Internationale Tag gegen Homophobie" begangen, wie er zunächst hieß. Er erinnert daran, dass trotz fortschreitender gesellschaftlicher Gleichstellung Diskriminierungen auf Grund der sexuellen oder geschlechtlichen Identität fortbestehen. Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans*Menschen sind nach wie vor Diskriminierungen und Gewalt ausgesetzt. Sie werden mit Vorurteilen konfrontiert und sind Opfer gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. So zeigte eine NRW-Studie im Auftrag des damaligen Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter aus dem Jahr 2015, dass "rund 13 Prozent der Befragten in Nordrhein-Westfalen (...) nach wie vor zu deutlichen sexuellen Vorurteilen (neigen). Die gleichgeschlechtliche Ehe lehnt weiterhin rund ein Viertel der Befragten ab. Im Ergebnis hat immer noch ein Fünftel der Befragten in NRW homophobe Einstellungen."

An vielen Orten in Deutschland weht am 17.05. wieder die Regenbogenflagge, seit 1978 Zeichen für mehr Akzeptanz. Der us-amerikanische Künstler Gilbert Baker hatte sie 1978 für den "Gay Freedom Day" entworfen. Heute ist sie nicht nur ein Zeichen für die Akzeptanz von Lesben und Schwulen: Aus dem "Internationalen Tag gegen Homophobie" wurde der "Internationale Tag gegen Homo-, Bi- und Trans*phobie" - eine weltweite Feier sexueller und geschlechtlicher Vielfalt.

Foto: Regenboggenflagge am Bochumer Rathaus 2015, Rosa Strippe e.V.

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Zukunftswerkstatt "Älter-Werden" (nicht nur) für Lesben und Schwule

Der Bochumer Verein Leben im Stadtteil e.V. und das Haus der Begegnung laden gemeinsam mit der Rosa Strippe am Montag, dem 28.05.2018 von 16.00 bis 20.00 Uhr zu einem Zukunftsworkshop zum Thema Älter-Werden ein.

Im Haus der Begegnung in der Alsenstr. 19a in der Bochumer Innenstadt möchten wir die Zeit nutzen, um mit unterschiedlichen Gruppen ins Gespräch zu kommen und ihnen die Möglichkeit geben, ihre Wünsche und Bedürfnisse rund um das Thema Alter und gesund älter werden zu sammeln. Ein besonderer Schwerpunkt werden dabei die Anliegen älterer Lesben und Schwuler sein.

Die Ergebnisse werden als Grundstein für ein Projekt dienen, dass die drei Projektträger gemeinsam umsetzen wollen.

Grafik: Simon Claes

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ACT Praxis Tag - save the date!

Am Samstag, dem 15.09.2018 von 9.30 bis 18.00 Uhr laden wir ein zu einem  ACT (Akzeptanz- und Commitmenttherapie) PRAXIS TAG für Menschen, die innerlich frei, selbstbestimmt und erfüllt leben wollen und für alle, die andere, als Berater_in, Coach oder Therapeut_in auf der Grundlage von ACT & Co. dabei begleiten (wollen).

Leitfragen des gemeinsamen Tages sind: Was will ich wirklich? – Wann fühle ich mich (ganz) lebendig? – Welche meiner Fähigkeiten und Potenziale will ich entfalten, nähren und zum Erblühen bringen? – Welche Beziehungen will ich (neu) beleben?

Mit einer Haltung von Gleichwürdigkeit und Wertschätzung heißen wir uns in unserer Einzigartigkeit willkommen und unterstützen uns gegenseitig "auf Augenhöhe" darin, (wieder) mehr von dem zu tun, was uns wirklich wichtig ist. Dabei orientieren wir uns stets an der ACT-Frage: "Wie gut funktioniert das, was ich tue, bezogen auf das, was mir von Herzen wichtig ist … und auf das, was ich wirklich erleben will?“ Und dort, wo wir gerne etwas anderes erleben würden, als das, was momentan oft passiert, probieren wir achtsam und spielerisch aus, was vielleicht besser funktionieren könnte.

Fachlicher Begleiter des Treffens Martin Bonensteffen, Gastgeber für den Raum und die achtsame Atmosphäre ist Markus Chmielorz.

Als finanziellen Beitrag wünschen wir uns einen Betrag zwischen 20,00 und 90,00 €. Jede_r entscheidet selbst, abhängig von den finanziellen Möglichkeiten und mit einem Blick auf die Bedürfnisse von allen Beteiligten, welcher Betrag sich stimmig anfühlt und eine freudige Teilnahme ermöglicht.

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Termine und Veranstaltungen

... unsere regelmäßigen Termine, Gruppen und Veranstaltungen gibt's auf unserer Homepage. Über aktuelle Änderungen in unserem Programm informieren wir auch bei Facebook.

Die beiden Tage 21.05. und 31.05. sind Feiertage - unser Haus bleibt geschlossen, wir machen eine Pause!

Besonders hinweisen möchten wir auf das neue Angebot Senlima women für Lesben, bisexuelle und Trans*Frauen an jedem Donnerstagabend von 18.00 bis 20.00 Uhr.

Wegen der Lesung mit Corinne Rufli findet ALTERnativ-Los! für ältere Lesben schon am 16.05. statt - das Treffen am Donnerstag, dem 17.05.2018 entfällt.

Die Gruppe Ruhrpott-Bi trifft sich wieder am 4. Samstag im Mai, dem 26.05.2018 ab 19.00 Uhr und macht im Juni eine Pause.

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